Welt-AIDS-Tag 2016


Informieren statt diskriminieren
Welt-AIDS-Tag 2016

Der diesjährige Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember findet unter dem Motto „#positivzusammenleben“ statt. Denn Ängste und Vorurteile führen dazu, dass HIV-Infizierte im Alltag Diskriminierung und Ausgrenzung erfahren.

Fehlendes Wissen ruft bei vielen Personen Angst vor Menschen mit einer HIV-Infektion hervor. Schnell entstehen Vorurteile, die das Verhalten von Unwissenden gegenüber Patienten prägen. Zusätzlich zur Krankheit leiden Patienten oft unter Ausgrenzung und Diskriminierung.

Infektion im Alltag nicht übertragbar

Deshalb setzt die bundesweite Kampagne „#positivzusammenleben“ des Bundesministeriums für Gesundheit und der Bundeszentrale für gesundheitlichen Aufklärung (BZgA) zum Welt-AIDS-Tag auf Aufklärung. Die Immunschwächekrankheit AIDS (Acquired Immune Deficiency Syndrome, erworbenes Immunschwächesyndrom) wird durch das Hummane-Immundefizienz-Virus (HI-Virus) übertragen. Dieses wird prinzipiell mit allen Körperflüssigkeiten ausgeschieden – insbesondere mit Blut, Sperma und Scheidensekret.

Geschlechtsverkehr ist daher einer der Hauptübertragungswege. „Das HI-Virus gehört zu den Krankheitserregern, die beim Umgang im Alltag nicht übertragen werden“, informiert Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA. „Beim Sex schützen Kondome vor einer Ansteckung. Eine HIV-Therapie bietet ebenfalls einen Schutz vor Ansteckung unter der Voraussetzung, dass die Viruslast beziehungsweise die Zahl infizierter Zellen in den Körperflüssigkeiten und Schleimhäuten unter der Nachweisgrenze liegt.“

Informieren für positives Miteinander

Dank der Fortschritte in der Medizin ermöglichen Medikamente den meisten HIV-positiven Menschen, ihren Berufsalltag und ihre Freizeit weitgehend normal zu gestalten. Doch Ängste und Vorurteile vieler Menschen schränken die gesellschaftliche Teilnahme vieler Patienten ein. Drei der 85.000 Betroffenen in Deutschland geben der Aufklärungskampagne deshalb ihr Gesicht und setzen sich für ein aufeinander Zugehen und Miteinander ein. „Ich glaube, man kann Angst abbauen, indem man bei Unsicherheiten Fragen stellt und miteinander ins Gespräch kommt“, meint Wolfgang aus Frankfurt, einer der drei Patienten und Mitgestalter der Welt-AIDS-Tag-Kampagne „#positivzusammenleben“.

Weitere Informationen und Mitmach-Aktionen zum diesjährigen Welt-AIDS-Tag finden Sie auf der Internetseite des Welt-AIDS-Tages www.welt-aids-tag.de

Unsere Partnerapotheke

Apotheke zwischen den Kirchen
Hattinger Straße 794
44879 Bochum
Tel.: 0234/49 41 87

 

Apotheken App

Die ApothekenApp jetzt gratis installieren





 

Einkaufsvorteile sichern


Mehr erfahen

Mehr erfahren

News

Was helfen Laser & Co gegen Nagelpilz?
Was helfen Laser & Co gegen Nagelpilz?

Laser, Kaltplasma oder Teebaumöl

Nagelpilz ist hartnäckig und die Behandlung mit antibiotischem Nagellack dauert oft lange. Deshalb greifen Betroffene häufig zu Alternativen. Doch was können Laser & Co. sowie die vielen gegen Nagelpilz angepriesenen Hausmittel?   mehr

Kortisonspray schadet dem Baby nicht
Kortisonspray schadet dem Baby nicht

Asthma während Schwangerschaft

Schwangere mit Asthma scheuen sich oft davor, ihr Kortisonspray zu benutzen. Sie haben Angst, dass das dem Ungeboren schadet. Doch offenbar nutzt das Spray nicht nur der Mutter, sondern auch dem Kind.   mehr

Tipps gegen Reisedurchfall
Tipps gegen Reisedurchfall

Ungetrübte Urlaubsfreuden

Reisedurchfall kann den Urlaub richtig vermiesen. Zum Glück gibt es Möglichkeiten, ihm vorzubeugen. Und hat es einen trotzdem erwischt, kann man sich oft selbst helfen.   mehr

Auch E-Bike fahren macht fit
Auch E-Bike fahren macht fit

Von wegen gemütlich

E-Biken ist nur was für schlappe Faulenzer*innen? Von wegen: Das Radeln mit Elektromotor fordert Herz und Muskeln fast ebenso stark wie normales Radfahren.   mehr

Sport schützt den Kreislauf
Sport schützt den Kreislauf

WHO-Empfehlung überprüft

Sport ist gut für die Gesundheit, da ist man sich einig. Doch wieviel Sport ist in der Woche nötig, um das Risiko für Erkrankungen zu senken?   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Nahrungsergänzungsmittel

Bild einer Frau, die Nahrungsergänzungsmittel in der Hand hält

Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe – viele Menschen, die ihrer Gesundheit etwas Gutes tun möchten, greifen auf Nahrungsergänzungsmittel zurück. Nicht ohne Grund: Gegen zahlreiche Beschwerden ist der Nutzen von Vitamin- und Nährstoffpräparaten gut belegt. Doch woran erkennt man eigentlich einen Vitaminmangel? Und in welchen Lebensmitteln sind die einzelnen Nährstoffe enthalten? Die Antworten finden Sie hier! Anschauliche Steckbriefe informieren über die beliebtesten Nahrungsergänzungsmittel.

Mehr erfahren
Fortuna-Apotheke Dombrowski Apotheken Betriebs OHG
Inhaber Sven Dombrowski & Lars Dombrowski
Telefon 0234/93 88 80
Fax 0234/9 38 88 28
E-Mail service@fortuna-apotheke-bochum.de